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Zielgruppe: Menschen

ZielgruppenDie Themen, mit denen Menschen zur Visionssuche aufbrechen, sind so vielfältig wie die individuellen Lebensgeschichten. Die Teilnehmenden sind zwischen 16 und 80 Jahren, Frauen und Männer aller Berufe und sozialen Schichten, Ritualerfahrene ebenso wie rituelle Neulinge - die Visionssuche wirkt dort, wo der Mensch gerade steht:

Krankheit, Heilung, Klärung von Beziehungen, Abschied, Trauer, berufliche Neuorientierung, die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens. Da kann sich ein Jugendlicher für eine Visionssuche entscheiden, um den Abschied von Kindheit und Elternhaus zu vollziehen; ein Mann mag sich dafür entscheiden, um bewusst seine Junggesellenzeit zu beenden und die Rolle eines Ehemanns und Familienvaters anzunehmen; eine Frau will vielleicht ihren Entschluss prüfen, Kinder zu bekommen und Mutter zu werden. Eine andere will sich nach Mißbrauch oder Vergewaltigung davon befreien, sich als das ewige Opfer einer feindlichen Welt zu fühlen. Andere mögen hinaus gehen, um ihre Partnerschaft fürs Leben zu bestätigen oder sich in gegenseitigem Respekt zu trennen und erneut für das Leben zu öffnen. Auch der Abschied von Partnern, Freunden oder Eltern, die gestorben sind, kann ein Grund sein.


Wandlung

Immer handelt es sich bei diesen Themen um Wandlung: im Selbstbild, im Status, in der Wahrnehmung. Das schließt einerseits das ganze Spektrum von biologischen Lebensübergängen mit ein: Geburt und Tod, den Übergang von der Pubertät zum Erwachsenensein, Schwangerschaft, der Übergang in die Mutter- oder Vaterschaft, die Wendezeiten in der Lebensmitte, Erkrankungen, den Verlust eines geliebten Menschen, den Übergang ins Alter. Dazu gehören aber auch alle grundlegenden sozialen Veränderungen im Leben: Heirat, Trennung und Scheidung, Kündigung, Umzug, Berufswechsel oder geplante Selbstständigkeit, Auszug der Kinder, Pensionierung.

Doch es gibt noch eine Reihe anderer, kaum weniger existentieller Gründe für den einsamen Rückzug in die Wildnis: Es kann darum gehen, eine Lebensphase, in der man bereits ist, mit eigenem tiefem Sinn zu füllen. Anderen Menschen kann es darum gehen, herauszufinden, wer sie sind: den Mythos und Zweck ihres Lebens zu begreifen. Es kann darum gehen, auf ein tiefsitzendes Gefühl zu antworten, das einen drängt, jenseits des schönen Scheins der modernen Welt die ursprüngliche Natürlichkeit der Welt hautnah zu erfahren. Es kann um Gottsuche gehen, um den Wunsch nach mystischer Ganzheit oder Verschmelzung mit der Natur; um die Sehnsucht, das Unbeschreibliche und Unaussprechliche zu berühren. Und wenn es vordergründig um die reine Lust an der Herausforderung geht, die lockt und schreckt, seit man von der Visionssuche gehört hat, dann wird das Leitungsteam der Visionssuche die Teilnehmenden darin unterstützen, herauszufinden, was sich wandeln will.


Die Visionssuche ist kein Ersatz für eine Therapie. Die Leitungspersonen verstehen sich nicht als Therapeut/innen, sondern als Begleiter/innen oder “Hebammen” in einem symbolischen Prozess von Sterben und Wiedergeburt.

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