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Heilkraft des Waldes

Waldhessen, Triesch
08.07.2022 - 10.07.2022

Baummedizin und Waldesruhe!

Wir tauchen ab – ein paar Tage im Wald. Abseits der Wege ruhen wir uns aus, schöpfen Kraft durch Waldbaden, Baummeditation, Achtsamkeits- und Stilleübungen.

Spielend und mit viel Freude streifen wir durch den Wald und lernen die Baumwesen kennen und bestimmt bestimmen wir manche auch.

Seminarleiter/innen

Birgit Vogt

Leistungen

Leiterin ist Natur- und Wildnispädagogin Jennifer Frey.

In wunderschöner Natur in der Region Waldhessen befindet sich das alte Forsthaus, das umgeben von natürlichen Wiesen und Gärten eingebettet daliegt, in einem schönen alten Wald.

Zelten unter starken Bäumen, im Kreis an einer großen Feuerstelle, fühlen wir uns gleich heimisch. Der perfekte Ort für ein Wochenende im Frühsommer.

Wer mag, kann in der Scheune schlafen oder in einem Zimmer im Forsthaus, wo ein paar Betten stehen.


Kosten

195,- € plus 60,- € Ü/TV

Zusatzkosten


Anbieter

Natur-Zeit
Olgastraße 22, 72805 Lichtenstein , Telefon: +4917-8484 -1602
info@natur-zeit.net , https://www.natur-zeit.net

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Natur-Zeit

Thumb natur zeit vogel gruen

Birgit Vogt

Olgastraße 22
72805 Lichtenstein

Tel: +4917-8484 -1602

E-Mail: info@natur-zeit.net
Web: https://www.natur-zeit.net

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Thumb ich 2019

Birgit Vogt

Ausbildungen
2015-2018 Visionssucheleitung & Naturcoaching
2011-2014 Wildkräuter, Heilkräuter- und Waldheilkunde
2006-2009 Natur-, Wald- und Wildnispädagogik
1999-2002 Sozialwirtschaft
1986-1988 Jugend- und Heimerziehung
Arbeitsfelder
2019 Gründerin von Natur-Zeit
Seit 2004 Seminar- Wander- und Ausbildungsleiterin
2005-2018 Aufbau und Mitorganisatorin der Naturschule Wildniswandern
2006-2009 Geschäftsführerin einer kirchlichen Einrichtung
2001-2009 gesetzliche Betreuerin
1992-2000 Elternzeit und Mitgeschäftsführerin eines Pflegedienstes

Mein Weg zur Natur-Zeit
Nachdem ich als Kind in einer noch relativ intakten Natur auf dem Lande aufwachsen durfte, zog es mich als junge Erwachsene in die große weite Welt. Die Vielfalt und Moderne der Stadt berauschten mich. So wie es damals mir geschehen, ergeht es fast allen Menschen in unserer Gesellschaft. Alles scheint möglich, alles können wir haben und selbstverständlich können wir nach unserer eigenen Façon leben. Doch nach etlichen Jahren des Konsumierens und Ausprobierens kam es zu Reifungsprozessen. Spätestens seit der Geburt meines ersten Kindes wurde ich wach und spürte die Sehnsucht, nein, das Bedürfnis, nach einem einfachen Leben auf dem Lande – im Einklang mit der Natur.

Und bis heute tanze ich auf dem Seil zwischen Moderne und Einfachheit, denn so einfach ist das eben nicht mehr mit dem „einfach Leben“ in unserer komplizierten, schnelllebigen Zeit mit immer weniger Werten und mangelnden Vorbildern.

Es war also so, dass ich mir Ruhe in gesunder Natur mit viel Zeit für unsere kleine Familie wünschte – und das nicht nur für drei Wochen Urlaub im Jahr oder einen Wochenendausflug, der mit vielen anderen in der Karawane auf der Autobahn begann. Mit meinem (vermeintlich) neuen Bedürfnis erntete ich unverständiges Kopfschütteln. Du hast doch alles! Was willst du noch? Und ja, ich wollte noch viel mehr! Doch bevor es mir gelang im Alltag mehr Natur-Zeit zu leben, durfte ich demütig anfangen zu lernen.

Mein Kopf sollte wieder frei sein für all die spannenden Geschichten, die vor meiner Haustüre in der Natur warteten und von denen ich höchstens erahnen konnte, dass sie mich mein restliches Leben beschäftigen würden. Es hieß loslassen von einigen Gewohnheiten, Denkmustern oder Beziehungen.

Und nicht nur das, denn ich habe eine Transformation erlebt, die mich wie ein Neugeborenes hinauskatapultierte in eine mir plötzlich neue Welt. Diese bestand aus bisher nie so wahrgenommenem Leben voller Bäume, mit Wiesen voller Blumen, Wassern in allen Formen, facettenreichen Steinen und Felsen, Lagerfeuern und Nächten unterm Sternenzelt.

Meine jahrelangen Ausbildungen über das Wissen unserer Vorfahren haben mir Augen und Ohren geöffnet. Solch eine Vielfalt hätte ich mir nicht träumen lassen. So z.B. wie viele Pflanzen und Lebewesen auf einem Stückchen Mutterboden leben und wie alles miteinander vernetzt ist.

Je mehr ich lernte und lerne, umso deutlicher spüre ich, dass mein Leben nicht ausreichen wird, um die Natur völlig zu erfassen. Allerdings – ich bin durchdrungen von dem Gefühl der Verbundenheit mit allem was ist. Das bedeutet, dass selbst wenn mein Geist niemals alles verstehen und lernen kann, so habe ich dennoch meine mir vertraute Heimat gefunden: Hier bei mir in der Natur.

Ich bin heute unendlich dankbar für Erde, Sonne, Wind und Regen. Dankbar für ihr Sein und dem unermüdlichen Kreislauf von Werden und Vergehen. Dankbar, weil wir alle unsere Nahrung, Kleidung mitsamt Nest und allen Finessen aus der Erde beziehen!

Mit meinen Angeboten möchte ich einen Beitrag leisten, dass die Erde wieder heilen kann und weiterhin lebenswert ist. Nicht nur für unsereiner, sondern für die Generationen die nach uns kommen: meine Kinder und Deine Enkelkinder! Wie traurig es ist, dass jetzt unsere Kinder auf die Straße müssen, um zu demonstrieren. Um Mäßigung zu bitten, dass der Raubbau der Erde jetzt aufhören muss!

Es ist so wichtig, einfach anzufangen.Jetzt zu beginnen. Wieder hinaus in den Wald gehen, wieder zu er-leben, zu be-greifen und sich zu-verbinden mit dem was essentiell ist. Das Wenigste was wir tun können ist doch, zu versuchen wieder natur-naher, natur-freundlicher, art-gerechter zu Leben.
Was auch immer dich anspricht oder umtreibt: Jeder Schritt ist ein Anfang!

Oder wie Hermann Hesse es wunderbar beschrieben hat:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“

In der Hoffnung, dass alle Wesen stets ein zufriedenes Erdendasein haben, verbleibe ich mit einer Handvoll Blumengrüße für Dich!

Birgit Vogt
Leiterin, Natur-Zeit

Kurzinfo

Kategorie
Wochenend-Seminar

Zielgruppe
Erwachsene

Teilnehmer
5 - 12

Über den Anbieter

Natur-Zeit

Seminarfinder